Der #CALITRP

Auf dem #CALITRP habe ich zusammen mit meinem Schwager Peter einen Roadtrip in Kalifornien über San Francisco, Silicon Valley, dem Apple Park, Steve Jobs, Los Angeles und Las Vegas gemacht.

Wir haben viel gesehen und erlebt. Deswegen stelle ich euch die Sehenswürdigkeiten vor, die ihr wenn ihr mal in Kalifornien seid, unbedingt besuchen solltet.

Ford Mustang muss!

Nach der langen Reise waren wir endlich in San Francisco gelandet, haben uns einen fetten Ford Mustang Cabrio gemietet der uns auf der Reise begleitet hat, und sind zu unserer ersten Unterkunft gefahren.

Am nächsten Tag haben wir uns nach einem morgendlichen Frühstück in einem wundervollen Café im Herzen von San Francisco (Le Marais Bakery) auf den Weg zur Golden Gate Bridge gemacht. Die Golden Gate Bridge ist eine Hängebrücke am Eingang zur Bucht von San Francisco. Den Namen hat diese Brücke dadurch erhalten, dass dieser Eingang zur Bucht „Golden Gate“ heißt. Es war für mich sehr schwer, erstmals nach dem ganzen Hustle, mal zu entspannen, habe aber diese Aussicht genossen.

Le Marais Bakery in San Francisco

Danach haben wir die Stanford University besucht, es ist einfach unglaublich wie groß dieser Campus ist. Stanford wurde 1891 gegründet und hat ungefähr 17 000 Studierende. Diese positive Energie war sehr ergreifend, denn alle fahren hier mit dem Fahrrad oder „Boosted Boards“ durch die Gegend und im Zentrum der Uni ist ein Coffeeshop, den ich natürlich sofort auscheckte.

Steve Jobs Haus

An dem Haus von Steve Jobs wo er aufgewachsen ist angekommen, mussten wir erstmal bei einem Security Mann fragen, ob wir überhaupt filmen oder Fotos machen dürfen - dieser steht jeden Tag mit seinem Auto vor dem Haus. Er gab uns eine mündliche Genehmigung und somit konnten wir uns das Haus von der anderen Straßenseite anschauen, aber nicht betreten.

Wir haben danach sogar mal die Konkurrenz Google ausgecheckt und den Android Park besucht, was auch ein sehr schöner und sehenswerter Campus ist.

Auf geht’s zu Apple

Am zweiten Tag unseres Roadtrip´s haben wir uns mal dem Apple Campus etwas genähert und haben das Visitor Center von Apple besucht. Das Visitor Center ist so ziemlich in der Nähe vom Apple Campus und dem Apple Park, wo auch das Steve Jobs Theater ist. Beim Apple Park ging es am Anfang gar nicht um ein rundes Gebäude, Apple hat sich hauptsächlich darauf konzentriert das man in der Mitte einen Park hat und außen herum Gebäude. In das Apple Park Gebäude passen 13 000 Mitarbeiter und es hat 2,8 Billionen Quadratkilometer Fläche. Alleine 83 000  Quadratkilometer sind für Meetingräume, oder für Räume in denen man sich mit den Mitarbeitern offen hinsetzen und arbeiten kann. Sowohl nach innen als auch nach außen hat das ganze Gebäude eine Fensterfront mit gebogenen Glas. 80 % des Apple Parks sind grüne Flächen wo Bäume verschiedenster Arten angepflanzt werden. Außerdem werden auf dem ganzen Campus zu 100% erneuerbare Energien eingesetzt.  

Das Apple Visitor Center in Palo Alto

In die Berge

Nach dem Apple Besuch sind wir in die Berge gefahren zu einem legendären Restaurant namens Bucks. Hier wurden z.B Paypal, Hotmail und Tesla Motors gegründet oder zumindest fanden dort viele Essen statt, die man an den Wänden des Restaurants bewundern kann. Das witzige noch dabei ist, dass der Besitzer des Restaurants früher sogar als Bauarbeiter an Steve Jobs Haus gearbeitet hat. So klein ist die Welt.

Am vierten Tag der Reise waren wir in Sonora, dass ist eine kleine Stadt mit ungefähr 5 000 Einwohnern in der, nach New York und Los Angeles, die meisten Filme der Welt gedreht wurden. Hier wurden zum Beispiel das A-Team und noch über 300 weitere Filme gedreht.

Weiter ging es in den Yosemite Park, wo wir auf den Glacier Point gefahren sind, von dem aus man den El Capitan und Yosemite Berg sehen kann. Nach diesen Bergen wurden die macOS Systeme El Capitan und Yosemite benannt.

Sonora - ein wunderschöner kleiner Ort auf dem Weg in den Yosemite Park

Auf dem Weg nach Las Vegas

Am fünften Tag ging es durch die Wüste nach Las Vegas. Wir haben den tiefsten Punkt Nordamerikas im Death Valley besucht und festgestellt, hier läuft ja gar nicht so viel ab, ungefähr zurzeit mit dem Betriebssystem Mojave zu vergleichen. ;)  Der tiefste Punkt im Death Vally wird auch Badwater genannt. Es ist eine Senke, die eine Tiefe von 86,5 Metern unter dem Meeresspiegel hat.

Dann war es aber endlich soweit, wir waren in Las Vegas und haben im Bellagio Hotel eingecheckt. Das Hotel kennt man aus vielen Filmen und es ist wirklich atemberaubend, die Größe der Lobby, die Restaurants - es gibt glaube ich 6 Restaurants in einem Hotel und es ist absolut empfehlenswert einfach den Strip - so heisst die Hauptstraße in Las Vegas - lang zu spazieren und sich die Lobbys der Hotels anzuschauen.
Es ist natürlich teuer, aber wenn man schon in Las Vegas ist und so viele Filme die dort gespielt haben kennt, dann ist das natürlich Pflicht.

Dann ging es am sechsten Tag auf nach Los Angeles. Auf dem Weg sind uns in der Wüste 3 Türme aufgefallen, die richtig hell leuchteten. Dies sind Sonnenwärmekraftwerke die mit zwei Spiegeln das Sonnenlicht auf Solartürme fokussieren und dadurch Energie aufnehmen.

Bellagio - das legendäre Hotel in Las Vegas
Der Blick aus unserem Hotelzimmer

Los Angeles

In Los Angeles ging es mit Elektrorollern zum Venice Beach. Dort angekommen, sind wir am Strand gelaufen und haben die Strandpromenade unsicher gemacht. In der Nähe vom Strand ist auch Gold´s GYM ein Fitnessstudio, wo schon sehr viele bekannte Schauspieler trainiert haben, z.B. Arnold Schwarzenegger und Dwayne Johnson. Ich musste mich sehr an die GTA 5 Zeiten erinnern, als wir in Venice Beach durch den Stadtteil mit den Venice Canals gelaufen sind. Mit diesen Kanälen wurde versucht ein Stück Venedig nach LA zu bringen. Und ich sage euch, es ist gelungen.

Am achten Tag waren wir bei Chip Foose Design und haben dort eine kleine Führung bekommen. Chip Foose ist ein Fahrzeug -tuner, -designer und -bauer, der den meisten wahrscheinlich aus der Serie Overhaulin, die unteranderem bei DMAX ausgestrahlt wird, bekannt ist. Am Abend ging es dann auf der California State Route 1 nach Santa Barbara.

Venice Beach, Los Angeles

Santa Barbara ist nicht nur der teuerste Ort an der Westküste was Häuser angeht sondern bestimmt auch einer der schönsten und entspanntesten Orte die mir auf der Reise begegnet sind. Wir haben uns hier einen halben Tag Zeit genommen und das Städtchen erkundet.

Von Santa Barbara ging es dann am nächsten Tag auf der California State Route 1 weiter nach Norden. Diese wunderschöne Fahrt auf der California State Route 1 muss man unbedingt mal gemacht haben.

Am nächsten Tag waren wir in Carmel by the Sea, eine Stadt mit ungefähr 4 000 Einwohnern. Clingt Eastwood war Bürgermeister dieses süssen Ortes und hat dort auch noch Häuser im Besitz. Der Ausblick am Strand auf den Pazifik hat bestätigt, dass es eine richtige Entscheidung war hier eine Pause einzulegen.

Carmel by the Sea

Back in SFO

Die Atmosphäre in Palo Alto / Silcon Valley hat uns so gut gefallen, dass wir entschieden noch ein paar Tage dort zu entspannen. Am letzten Tag haben wir die Garage wo alles begann, besucht. In der Garage wo Steve Jobs Planungen unteranderem für den Apple I getätigt hat. Wir durften zwar auch hier das Grundstück nicht betreten, aber Fotos und Bilder machen. Danach war es dann auch schon soweit und wir flogen zurück nach Berlin - energiegeladen von den Eindrücken und ready for HUSTLE!

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